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Lernblockaden erkennen und lösen: Tipps für Eltern

Inhalt

Larissa Klee

Larissa Klee

Geschäftsführerin

Lernblockaden bei Schulkindern können vielfältige Ursachen haben und stellen eine Herausforderung für Familien dar. Sie können sich auf verschiedene Weise äußern, angefangen von einer generellen Unlust, zu lernen, bis hin zu konkreten Schwierigkeiten beim Verstehen und Anwenden von Lerninhalten. Eines aber haben sie in der Regel gemeinsam – sie belasten den Familienalltag. In diesem Artikel erfahren Sie, wie sie als Eltern Lernblockaden erkennen und Ihrem Kind helfen können, seine Lernblockaden zu überwinden und mehr Spaß am Lernen zu haben.

Wann spricht man von einer Lernblockade?

Eine Lernblockade tritt auf, wenn ein Schüler oder eine Schülerin Schwierigkeiten hat, neue Informationen zu erfassen, zu verstehen oder zu verarbeiten. Häufig äußert sich eine Lernblockade dadurch, dass Schüler ihr Potential in bestimmten Situationen nicht abrufen können. Diese Schwierigkeiten können entweder vorübergehend oder anhaltend zu einer Erschwernis des Lernprozesses führen. Kurzum, das Lernen fällt schwer, obwohl der von einer Lernblockade betroffene Schüler die notwendigen kognitiven Fähigkeiten und Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen besitzt. Das macht Lernblockaden im Vergleich zu Lernproblemen oder Lernschwierigkeiten etwas weniger spezifisch.

Lernprobleme beziehen sich meist auf konkrete Schwierigkeiten in einem bestimmten Bereich des Lernens, wie zum Beispiel Schwierigkeiten beim Lesen, Rechnen oder Problemlösen. Lernblockaden und Lernprobleme können nicht immer klar voneinander abgegrenzt werden und stehen häufig in einem Zusammenhang. Ein Schüler mit Lernproblemen kann beispielsweise auch unter Lernblockaden leiden, die durch Frustration oder Demotivation aufgrund seiner Schwierigkeiten verursacht werden. Es ist wichtig, die individuellen Bedürfnisse des Schülers oder der Schülerin zu erkennen und sie individuell zu begleiten.

Ursachen von Lernblockaden

Lernblockaden können unterschiedlichste Ursachen haben, die durch äußere oder innere Faktoren begünstigt werden können. Zu den äußeren Lernblockaden zählen zum Beispiel mangelnde Motivation, eine unzureichende Lernumgebung oder Zeitmanagement-Probleme des Kindes. Von inneren Lernblockaden spricht man, wenn Perfektionismus, Selbstzweifel oder Angst vor Versagen die Schwierigkeiten mit dem Lernen verursachen. Zu den häufigsten Ursachen zählen die folgenden:

Stress und Angst

Lernblockaden entstehen häufig durch Stress. Dieser kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, wie zum Beispiel Leistungsdruck, Prüfungsangst, allgemeine Überforderung oder persönliche Probleme im sozialen Umfeld. Wenn junge Menschen unter Stress stehen, wird ihr Gehirn auf eine Weise aktiviert, die es schwer macht, neue Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Eine Folge davon kann sein, dass es ihnen schwer fällt, sich auf das Lernen zu konzentrieren und im Lernprozess Erfolge zu erzielen.

Langeweile und Desinteresse

Eine weitere Ursache für Lernblockaden kann in der Art und Weise liegen, wie der Unterricht oder die Lerninhalte gestaltet sind. Wenn Kinder sich nicht ausreichend herausgefordert fühlen oder die Vermittlung des Unterrichtsstoffes nicht ihrem persönlichen Lernstil entspricht, können sie Desinteresse entwickeln, oder gar Frustration aufbauen. Auch dieser Umstand kann dazu führen, dass junge Menschen keinen Spaß am Lernen haben, sich vom Lernen distanzieren und Lernblockaden entwickeln.

Allgemeine oder spezifische Lernschwierigkeiten

Manchmal können auch individuelle Lernschwierigkeiten oder Entwicklungsstörungen wie Legasthenie oder Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zu Lernblockaden führen. In solchen Fällen ist es wichtig, dass die Bedürfnisse des Kindes erkannt und angemessen unterstützt werden, sei es durch spezielle Fördermaßnahmen oder durch die Anpassung des Unterrichts, um eine positive Einstellung zum Lernstoff zu fördern.

Ungünstige Lernumgebung

Die Liste ungünstiger Lernbedingungen ist lang. Eine der herausforderndsten Lernbedingungen ist ein unruhiges oder unstrukturiertes Klassenzimmer oder häuslicher Lernplatz. Ständige Unterbrechungen, Lärm oder unaufgeräumte Räume, bzw. Lernumgebungen können dazu führen, dass Kinder Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren und sich auf das Lernen zu fokussieren.

Wie äußert sich eine Lernblockade?

Blockaden beim Lernen können sich von Kind zu Kind auf unterschiedlichste Art und Weise äußern. Daher ist es wichtig, dass Eltern offen mit ihren Kindern reden und ein gutes Gespür für Verhaltensänderungen entwickeln. Die folgenden Anzeichen könnten auf das Vorliegen einer Lernblockade hinweisen.

Ständige Ablenkung und Konzentrationsstörungen

Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und sich auf eine Aufgabe zu fokussieren, können Anzeichen für eine Lernblockade sein. Das Kind lässt sich leicht ablenken oder fühlt sich unruhig, wenn es versucht zu lernen.

Leistungsabfall

Wenn ein Schüler plötzlich schlechtere Leistungen in der Schule zeigt, obwohl es zuvor erfolgreich gelernt hat und gute Noten erzielt hat, kann dies auch ein Hinweis auf das Vorliegen einer Lernblockade sein. 

Vermeidung des Lernens

Ein häufiges Anzeichen für eine Lernblockade ist, wenn das Kind versucht, Lernsituationen zu vermeiden oder sich dem Lernen zu widersetzen scheint. Dies kann sich durch Ausreden, Widerstand oder sogar durch physische Symptome wie Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen äußern.

Vermeidung von Herausforderungen

Kinder können oft frustriert, entmutigt oder überwältigt wirken, wenn sie mit Lernaufgaben konfrontiert sind. Sie können negativ über sich selbst sprechen oder ihre Fähigkeiten in Frage stellen.

Frustration, negative Gedanken und Einstellungen

Schüler mit einer Lernblockade neigen dazu, sich vor Herausforderungen zu scheuen und sich lieber mit bekannten und vertrauten Aufgaben zu beschäftigen. Sie könnten sich weigern, neue Dinge auszuprobieren oder sich neuen Lernsituationen zu stellen.

Physische Symptome

Manchmal können Lernblockaden sich auch durch physische Symptome manifestieren, wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Übelkeit, insbesondere wenn das Kind unter Stress steht. Eine ärztliche Abklärung ist in diesem Fall ratsam.

Wie kann man Blockaden beim Lernen überwinden?

1. Ursachenermittlung durch Außenstehende oder Selbstreflexion des Schülers

Eine Lernblockade langfristig zu lösen ist nur dann möglich, wenn die individuellen Ursachen erkannt werden. Dies kann sowohl durch eine Selbstreflexion des Schülers oder durch Gespräche mit dem Kind, Beobachtungen in der Schule und möglicherweise professionelle Begleitung erfolgen.

Ursachenermittlung durch Gespräche mit Eltern und Lehrern

Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern ist von Vorteil, wenn es darum geht herauszufinden, warum sich ein Schüler oder eine Schülerin mit dem Lernen schwer tut. Eltern und Lehrer bringen unterschiedlichen Perspektiven und Beobachtungen ein, um ein umfassendes Bild von den Herausforderungen des Schülers zu erhalten. Lehrer können Einblicke in das Verhalten des Schülers im Klassenzimmer, seine Lernfortschritte und eventuelle Schwierigkeiten beim Verständnis bestimmter Themenbereiche geben. Sie als Eltern wiederum können Informationen über das Lernverhalten Ihres Kindes zu Hause, persönliche Interessen, außerschulische Aktivitäten und eventuelle Veränderungen in seinem Verhalten oder seiner Stimmung liefern. Entwickeln Sie beispielsweise im Rahmen von Eltern-Lehrer-Gesprächen gemeinsam Ideen, wie Sie Ihrem Kind helfen können und beziehen Sie Ihr Kind in diesen Prozess mit ein.

Selbstreflexion von Schüler:innen

Sie können Ihr Kind auch dazu ermutigen, sich mit seinem eigenen Lernverhalten kritisch auseinander zu setzen, um mehr Bewusstsein über Lerngewohnheiten, -muster und -strategien zu gewinnen. Diese bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Lernverhalten ermöglicht es jungen Menschen, Hindernisse zu identifizieren, die ihren Fortschritt behindern könnten. Schüler können sich zum Beispiel fragen, ob sie sich leicht ablenken lassen, Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren, oder ob bestimmte Themen oder Aufgaben ihnen besonders schwerfallen. Indem sie diese Fragen ehrlich beantworten, können sie ihre Schwächen und Herausforderungen besser verstehen. Darüber hinaus ermöglicht Selbstreflexion den Schülern, ihre Stärken und Ressourcen zu erkennen. Sie können herausfinden, welche Lernstrategien für sie am effektivsten sind, und positive Aspekte ihres Lernverhaltens identifizieren. Dieses Bewusstsein für ihre eigenen Fähigkeiten und Ressourcen kann ihnen helfen, Selbstvertrauen aufzubauen und ihre Motivation zu steigern.

2. Entwicklung von Strategien zur Überwindung von Lernblockaden

Sind die Ursachen der Lernblockade identifiziert, können gezielte Maßnahmen entwickelt werden, um diese zu überwinden. Weitere Schritte sind beispielsweise das gemeinsame Entwickeln von Bewältigungsstrategien für Lernen mit mehr Spaß, die Anpassung von Lernmethoden oder das Schaffen einer unterstützenden Lernumgebung. Dies sind ein paar Beispiele, die wertvolle Anregungen schenken und die sich gut mit unseren Tipps zur Überwindung von Lernblockaden kombinieren lassen. 

Entwicklung von Bewältigungsstrategien

Kinder können lernen, verschiedene Bewältigungsstrategien zu verwenden, um mit ihren Lernblockaden umzugehen. Dazu gehören Zeitmanagement-Techniken, Entspannungsübungen, positive Selbstgespräche, das Brechen großer Aufgaben in kleinere Schritte und das Suchen nach Unterstützung, wenn nötig.

Anpassung des Lernmaterials

Manchmal können Lernblockaden auf spezifische Lernschwierigkeiten zurückzuführen sein. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, das Lernmaterial und die Lernmethoden an die Bedürfnisse des Kindes anzupassen, sei es durch zusätzliche Erklärungen, alternative Lehrtechniken oder die Verwendung von Lernhilfen.

Schaffen einer unterstützenden Lernumgebung

Auch eine positive und unterstützende Lernumgebung kann helfen, Lernblockaden zu überwinden. Dies kann bedeuten, einen ruhigen und organisierten Lernplatz einzurichten, klare Erwartungen zu setzen und Lob und Ermutigung für den Fortschritt des Kindes zu bieten.

3. Professionelle Unterstützung durch Lehrer, Lerntherapeuten oder Lerncoaching

Eltern spielen wohl die wichtigste Rolle bei der Lösung von Lernblockaden. Aber auch Lehrkräfte können eine große Unterstützung sein. Sie können das Kind ermutigen, offen über seine Herausforderungen zu sprechen, ihm zusätzliche Hilfe anbieten und gemeinsam Strategien entwickeln, um die Schwierigkeiten zu bewältigen. Sollten die gemeinsam entwickelten Strategien nicht dazu führen, dass Ihr Kind mehr Spaß am Lernen hat, ist es ratsam eine professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Zum Beispiel von Schulpsychologen, Lerntherapeuten oder Lerncoaches.

Praktische Tipps zur Überwindung von Lernblockaden

Ihr Kind ist einzigartig und daher ist es wichtig, dass Sie schrittweise herausfinden, welche Strategien sinnvoll für Ihr Kind sind. Die folgenden Tipps geben Ihnen einen Einblick in mögliche Lösungsansätze.

Positives Selbstgespräch und Affirmationen

Die Art und Weise, wie Ihr Kind mit sich selbst spricht, kann einen erheblichen Einfluss auf seine Lernfähigkeit haben. Ermutigen Sie es, positive Selbstgespräche zu führen und sich selbst mit affirmativen Aussagen zu stärken. Indem es Sätze wie „Ich kann das schaffen“ oder „Ich bin gut genug“ wiederholt, kann es sein Selbstvertrauen stärken und negative Gedanken überwinden, die zu Lernblockaden führen können.

Durch Entspannungsübungen den Stress abbauen

Stress ist eine häufige Ursache für Lernblockaden. Leider können wir uns dem Alltagsstress nur teilweise entziehen – das gilt für Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Daher ist es wichtig, dass Ihr Kind lernt, wie es seinen Stress durch Entspannungstechniken abbauen kann. Integrieren Sie regelmäßige Entspannungsübungen in den Alltag, wie z.B. Meditation, tiefes Atmen oder progressive Muskelentspannung. Diese Techniken helfen dabei, Stress abzubauen, die Gedanken zu beruhigen und die mentale Klarheit zu verbessern, was wiederum die Lernfähigkeit unterstützt.

Motivation fördern

Die Liste der Tipps, die Sie umsetzen können, um die Motivation Ihre Kindes zu fördern ist lang. Auch hier gilt, finden Sie die geeigneten Maßnahmen, welche die Motivation Ihres Kindes positiv beeinflussen, um den Spaß am Lernen zu wecken.

  • Interesse zeigen: Zeigen Sie Interesse an den schulischen Aktivitäten Ihres Kindes, indem Sie Fragen stellen, über ihre Fortschritte sprechen und ihnen Ihre Unterstützung anbieten.

  • Positive Verstärkung: Loben Sie Ihr Kind für seine Bemühungen und Erfolge. Positive Verstärkung kann die Motivation steigern und das Selbstvertrauen stärken.

  • Klare Ziele setzen: Helfen Sie Ihrem Kind dabei, klare und erreichbare Ziele zu setzen. Gemeinsam können Sie einen Plan entwickeln, um diese Ziele zu erreichen.

  • Belohnungssysteme: Implementieren Sie ein Belohnungssystem, um das Engagement und die Leistung Ihres Kindes zu fördern. Belohnungen können von kleinen Vergünstigungen bis hin zu besonderen Aktivitäten reichen.

  • Interaktives Lernen fördern: Machen Sie das Lernen zu einer interaktiven und unterhaltsamen Erfahrung, indem Sie Spiele spielen, gemeinsam Rätsel lösen oder Experimente durchführen.

  • Verbindung zum Alltag herstellen: Zeigen Sie Ihrem Kind, wie das Gelernte im Alltag relevant ist und wie es in verschiedenen Situationen angewendet werden kann. Dadurch wird das Interesse am Lernen gesteigert.

  • Unterstützung bieten: Bieten Sie Ihrem Kind die notwendige Unterstützung an, sei es bei Hausaufgaben, bei der Organisation des Lernmaterials oder beim Verständnis von schwierigen Konzepten.

  • Eigenverantwortung fördern: Ermutigen Sie Ihr Kind, Verantwortung für sein eigenes Lernen zu übernehmen. Geben Sie ihm die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen und selbstständig zu arbeiten.

  • Vorbild sein: Seien Sie ein Vorbild für Ihr Kind, indem Sie selbst Interesse am Lernen zeigen und Ihre eigenen Lernziele verfolgen.

  • Geduld haben: Geben Sie Ihrem Kind Zeit und Raum, um zu lernen und sich zu entwickeln. Seien Sie geduldig und unterstützend, auch wenn es Rückschläge gibt.

Zeitmanagement verbessern

Ein effektives Zeitmanagement ist entscheidend, um Lernblockaden zu überwinden. Für Erwachsene klingt das logisch, aber junge Menschen müssen dies erst lernen. Helfen Sie Ihrem Kind dabei, einen strukturierten Stunden- und Lernplan zu erstellen, der festlegt, wann welche Aufgaben erledigt werden sollen. Indem Sie gemeinsam Prioritäten setzen und realistische Ziele setzen, kann Ihr Kind effizienter arbeiten und den Lernprozess besser bewältigen. Ermutigen Sie es auch, regelmäßige Pausen einzuplanen, um die Konzentration aufrechtzuerhalten und Überlastung zu vermeiden.

Häufige Fragen zum Thema "Lernblockaden"

In erster Linie ist es wichtig, dass die Ursache für die Lernblockade erkannt wird. Nur so lassen sie sich nachhaltig lösen. Je nach Ursache können dann Maßnahmen ergriffen werden, die dazu führen, dass die Lernschwierigkeiten überwunden werden und der Spaß am Lernen zurückkehrt.

  • Emotionale Belastungen: Emotionale Belastungen wie Prüfungsangst, Lernstress, Frustration oder Wut können das Lernen beeinträchtigen, indem sie die Konzentration und Motivation verringern.

  • Lernschwierigkeiten: Kinder mit spezifischen Lernschwierigkeiten wie Legasthenie, Dyskalkulie oder Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) können Schwierigkeiten haben, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, was ihre Lernfähigkeit beeinträchtigt.

  • Mangelndes Selbstvertrauen: Ein geringes Selbstwertgefühl kann dazu führen, dass Kinder an ihren Fähigkeiten zweifeln und sich selbst daran hindern, sich neuen Herausforderungen zu stellen oder um Hilfe zu bitten, wenn sie sie benötigen.

  • Ungünstige Lernumgebung: Eine Lernumgebung, die von Ablenkungen, Unordnung oder einem Mangel an Unterstützung geprägt ist, kann das Lernen erschweren und das Wohlbefinden des Kindes beeinträchtigen.

  • Fehlende Motivation: Ein Mangel an Interesse oder Motivation für das Lernmaterial kann dazu führen, dass Kinder sich desinteressiert oder gelangweilt fühlen und daher weniger bereit sind, sich zu engagieren und neue Dinge zu lernen.

  • Überlastung: Zu viele Aufgaben oder zu viel Druck können Kinder überfordern und das Lernen zu einer belastenden Erfahrung machen, anstatt es als etwas Positives und Bereicherndes zu betrachten.

Die Ursachen können vielfältig sein, einschließlich emotionaler Belastungen, Lernschwierigkeiten, Perfektionismus, mangelndem Selbstvertrauen oder einer ungünstigen Lernumgebung.

Fazit

Um Lernblockaden bei Schulkindern zu überwinden, ist es wichtig, die Ursachen zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Dies kann bedeuten, den Stresspegel zu reduzieren, den Unterrichtsstil anzupassen, individuelle Unterstützung anzubieten oder gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Durch eine einfühlsame und unterstützende Herangehensweise können Sie als Eltern dazu beitragen, dass Kinder ihre Blockaden überwinden und ihre Lernziele erreichen können. Wenn jedoch Lernblockaden persistieren oder schwerwiegend sind, ist es ratsam, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

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