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Lernmotivation steigern

Mehr Lernmotivation für Schülerinnen & Schüler

Hast du dich schon einmal gefragt, warum einige Kinder voller Motivation lernen, während andere sich damit schwer tun? Die Lernmotivation ist der Schlüssel zum Lernerfolg und spielt eine entscheidende Rolle in der schulischen Entwicklung – sie kann den Unterschied zwischen begeistertem Lernen und Frust bedeuten. Wenn du verstehen möchtest, wie Lernmotivation funktioniert, um deinem Kind zu helfen, bessere Lerngewohnheiten zu entwickeln und volles Potential auszuschöpfen, bist du hier richtig.

Inhalt

Videokurse - Lernmotivation steigern - Ein Smiley-Gesicht, bunt übermalt mit Spritzern und Flecken unterschiedlicher Farben, ist auf den grauen Betonboden gemalt, was künstlerischen Ausdruck und städtische Straßenkunst darstellt.

Einleitung

Was ist Lernmotivation?

Lernmotivation ist der innere oder äußere Antrieb, der Schüler:innen dazu bewegt, zu lernen und Ziele zu erreichen. Manchmal kommt diese Motivation von innen durch persönliches Interesse, manchmal wird sie durch äußere Faktoren beeinflusst, wie Belohnungen oder Anerkennung.

Beispiel

Wenn dein Kind stundenlang an einem Projekt arbeitet, weil er oder sie es einfach spannend findet, spricht man von intrinsischer Motivation. Wenn dein Kind aber nur für eine gute Note lernt, ist das extrinsische Motivation.

Warum ist Lernmotivation wichtig?

Eine starke Lernmotivation kann dabei helfen, besser in der Schule abzuschneiden, den Lernstoff umfassender zu verstehen und eine positivere Einstellung zum Lernen zu haben. Wenn Kinder motiviert sind, sind sie oft engagierter, zeigen mehr Ausdauer und Bereitschaft sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Beispiel

Stell dir vor, dein Kind möchte ein neues Musikinstrument lernen. Mit der richtigen Motivation wird er oder sie regelmäßig üben, auch wenn es manchmal schwierig ist, und schneller Fortschritte machen.

Was beeinflusst die Lernmotivation deines Kindes?

Die wichtigsten Faktoren

Es gibt viele Dinge, die die Lernmotivation beeinflussen können. Dazu zählen in erster Linie die folgenden Faktoren:

Praxisbeispiel

Beispiel: Das Setzen von klaren Zielen, das Feiern von kleinen Erfolgen und das Finden von Themen, die dein Kind wirklich interessieren, sind nur einige Möglichkeiten, um die Lernmotivation zu steigern.

Weitere Einflussfaktoren

Praxisbeispiel

Beispiel: Ein Schüler, der in einer Familie aufwächst, in der Bildung sehr geschätzt wird, könnte eine höhere Lernmotivation haben als ein Schüler, der nicht die gleiche Unterstützung erfährt.
  • Alter: Je älter dein Kind wird, desto mehr erkennt es den Wert des Lernens für seine Zukunft.

  • Selbstvertrauen: Kinder, die an ihre Fähigkeiten glauben, sind motivierter. Erfolgserlebnisse können das Selbstvertrauen stärken.

  • Erwartungen: Die Erwartungen von Eltern und Lehrer:innen können die Lernmotivation beeinflussen, sowohl positiv als auch negativ.

Es ist wichtig, diese Faktoren zu erkennen, um die Lernmotivation zu steigern.

Welche Formen der Lernmotivation gibt es?

Da die Lernmotivation so vielfältig und facettenreich ist, ist es wichtig, sie nicht auf eine einfache Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation zu reduzieren. Sozialer Druck, persönliche Ziele, Selbstwertgefühl und die Art und Weise, wie ein Fach unterrichtet wird, können zusammenwirken, um die Lernmotivation zu formen.

Soziale Motivation

Diese Form der Motivation bezieht sich auf den Einfluss von sozialen Interaktionen auf das Lernverhalten. Schüler:innen können z.B. motiviert sein, um die Anerkennung ihrer Lehrer, Eltern oder Peers zu gewinnen.

Leistungsorientierte Motivation

Bei dieser Art der Motivation geht es darum, in Wettbewerben oder im Vergleich zu anderen zu glänzen. Schüler:innen mit leistungsorientierter Motivation setzen sich ehrgeizige Ziele, um sich selbst zu übertreffen oder um erfolgreich zu sein.

Erlebnisorientierte Motivation

Diese Motivation dreht sich um den Spaß und die Freude am Lernen. Schüler:innen sind motiviert, weil sie die Aktivitäten als spannend und herausfordernd empfinden.

Zukunftsorientierte Motivation

Hierbei geht es darum, sich auf langfristige Ziele und berufliche Perspektiven zu konzentrieren. Schüler:innen könnten motiviert sein, um ihre Chancen auf eine erfolgreiche Zukunft zu verbessern.

Kooperative Motivation

Diese Form der Motivation tritt auf, wenn Schüler:innen motiviert sind, weil sie in einer Gruppe oder Partnerschaft zusammenarbeiten und gemeinsame Ziele erreichen möchten.

Was motiviert dein Kind?

Es ist wichtig, die verschiedenen Motivationsformen zu kennen, um das Lernen effektiver und ansprechender zu gestalten. Dabei gilt es zu beachten, dass diese Formen der Motivation nicht isoliert auftreten. Schüler und Schülerinnen können durchaus mehrere dieser Motivationsformen gleichzeitig erleben und es gilt herauszufinden, welche Form der Lernmotivation die beste für dein Kind ist.

Wie können Eltern und Lehrer:innen helfen?

Tipps für Eltern

Eltern spielen eine entscheidende Rolle für die Lernmotivation ihrer Kinder. Ihre Einflüsse können sich auf vielfältige Weisen auswirken. Hier sind einige der Wege, wie du als Elternteil oder Erziehungsberechtigte:r die Lernmotivation deines Kindes fördern kannst:

 

  • Schaffen eines unterstützenden Umfelds: Ein positives und unterstützendes häusliches Umfeld ist entscheidend. Eltern, die Interesse am Lernen ihrer Kinder zeigen, sie ermutigen und ihnen bei schulischen Aufgaben helfen, tragen dazu bei, eine motivierende Atmosphäre zu schaffen.
  • Kommunikation und Interesse zeigen: Eltern, die aktiv nach den schulischen Aktivitäten und Erfahrungen ihrer Kinder fragen, zeigen, dass sie sich interessieren. Das kann die Kinder motivieren, da sie wissen, dass ihre Anstrengungen geschätzt werden.
  • Gemeinsames Lernen: Gemeinsames Lernen und die Zusammenarbeit mit den Kindern an schulischen Projekten oder Hausaufgaben können die Lernmotivation steigern. Eltern können die Möglichkeit nutzen, um gemeinsam mit ihren Kindern Neugierde zu wecken.
  • Gespräche über Ziele und Träume: Eltern können ihren Kindern helfen, klare Ziele und Träume zu formulieren. Das Setzen von Zielen kann die Motivation steigern, da Kinder verstehen, wofür sie lernen.
  • Anerkennung und Lob: Das Lob und die Anerkennung der Anstrengungen und Erfolge ihrer Kinder sind wichtige Motivationsfaktoren. Eltern sollten ihre Kinder ermutigen und positiv bestärken.

Schenke Motivation!

Die Rolle der Eltern bei der Lernmotivation ihrer Kinder ist also äußerst bedeutsam. Durch eine einfühlsame und unterstützende Herangehensweise können Eltern dazu beitragen, dass ihre Kinder das Lernen als etwas Positives und Erfüllendes empfinden und die Motivation für schulische Aktivitäten aufrechterhalten.

Die Rolle der Lehrer:innen

Ihre Interaktionen und Lehrmethoden können erheblichen Einfluss auf die Einstellung und das Engagement der Schüler:innen haben.

Fazit

Die Lehrer-Schüler-Beziehung und die Lehrmethoden haben einen erheblichen Einfluss auf die Motivation der Schüler. Wenn Lehrer:innen sich bemühen, die individuellen Bedürfnisse und Interessen ihrer Schüler:innen zu berücksichtigen und einen anregenden und unterstützenden Lernraum zu schaffen, können sie dazu beitragen, dass die Schüler motiviert und engagiert bleiben.
  • Inspirierender Unterricht: Lehrer:innen, die leidenschaftlich über ihr Fachgebiet sind und dieses Interesse mit den Schüler:innen teilen, können die Schüler:innen dazu inspirieren, sich für das Lernen zu begeistern.
  • Kreativität und Abwechslung: Abwechslungsreicher Unterricht, der verschiedene Lehrmethoden und Aktivitäten einschließt, hält die Schüler:innen interessiert und motiviert.
  • Feedback und Unterstützung: Konstruktives Feedback und individuelle Unterstützung sind entscheidend, um den Schüler:innen bei der Bewältigung von Herausforderungen zu helfen und ihr Selbstvertrauen zu stärken.
  • Fehler tolerieren: Schüler:innen sollten ermutigt werden, aus Fehlern zu lernen, anstatt sie zu fürchten. Ein Kultur der Fehlerfreundlichkeit fördert die Lernmotivation.
  • Förderung von Eigenverantwortung: Lehrer:innen können Schüler:innen beibringen, Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen, indem sie ihnen helfen, Zeitmanagement und organisatorische Fähigkeiten zu entwickeln.

Lernmotivation steigern – so kann es klappen!

Beim Lernprozess stoßen Schülerinnen und Schüler oft auf verschiedene Herausforderungen und Hindernisse. Faktoren wie eine ungünstige Lernumgebung, zu hohe Erwartungen und mangelnde Abwechslung können die Lernmotivation erheblich beeinträchtigen. Stress, Druck und weitere individuelle externe Faktoren verstärken diese Hürden zusätzlich. Es ist essentiell, diese Hindernisse zu erkennen und effektive Strategien zu entwickeln, um sie zu überwinden und die Lernmotivation zu steigern.

Herausforderungen und Hindernisse meistern

Woran liegt's? Planlos!?

Du kennst es sicherlich von dir. Wenn du nicht so richtig weißt was du eigentlich erreichen willst, fehlt häufig auch die Motivation dafür. So geht es auch Schüler:innen, die den Sinn für das Lernen nicht sehen, oder kennen. Folglich fehlt ihnen die Lernmotivation.

Tipp: Führe ein Gespräch mit deinem Kind und findet gemeinsam heraus,  warum die Lernmotivation für ein bestimmtes Thema oder Schulfach fehlt. Häufig kann ein klares und erreichbares Ziel Wunder bewirken und für neuen Antrieb sorgen.

Ablenkungen eliminieren

Das Handy klingelt, der neuste Post der besten Freundin wartet im Feed oder das Zimmer muss vor dem Lernen erst noch aufgeräumt werden. So wird das mit dem Lernen natürlich nichts.

Tipp: Ein ruhiger und aufgeräumter Arbeitsplatz sorgt für Klarheit und Fokus beim Lernen. Am besten ist auch das Handy ausgeschaltet und außer Reichweite, um die Konzentration für das Lernen halten zu können.

Pausen nicht vergessen

Das Gehirn benötigt Pausen, um sich zu erholen. Kontinuierliches Lernen ohne Pausen kann dazu führen, dass die geistige Ermüdung einsetzt, was die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis und die kognitive Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann.

Tipp: Nach 45 Minuten intensiven Lernens ist es sinnvoll eine 10-minütige Pause zu machen. Am besten an der frischen Luft – das macht den Kopf frei für die nächste intensive Lernrunde.

5 Tipps für mehr Lernmotivation

Die nächste Klassenarbeit steht an. Aber dein Kind ist so gar nicht motiviert!? Wir zeigen dir ein paar Motivationsmethoden und -techniken, die deinem Kind helfen können, mit mehr Begeisterung und Effektivität zu lernen. Viel Spaß dabei!

Lernpotentialentfaltung für junge Menschen mit Larissa und Christian als deine Lichtmacher - Beide Gründer werden in einem Notebook-Screen dargestellt

Wir helfen deinem Kind die persönlichen Motivationsquellen zu finden.

Dieser Kurs bietet nicht nur theoretische Einblicke und wertvolle Tipps zum Thema, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, die individuellen Motivationsquellen zu erkunden – die persönlichen Ziele, die dein Kind auch langfristig motivieren.

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